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Ziele der Menschen
Übersicht :
Teil 1 Ziele der Menschen passend zum reinen Kapitalismus
Teil 2 Durschnittliche
Ziele der Menschen
Teil 3
Ziele der Menschen passend zur Zeit nach dem Kapitalismus
Teil 4 Suchen von Freunden und Lebenspartnern
Teil 5 Pflegen der Freundschaften und der Lebenspartnerschaft
Teil 6 Ziele auf politischer Ebene
Teil 1
Nach dem streben was einem die von Verkäufern gemachte Werbung vor macht, was vorzeigbar, selten und deshalb teuer ist. Jeder kennt die Werbung mit "Mein Haus, mein Auto, meine Yacht, mein Pferd, meine Projektkinder, mein Top-Lebenspartner".
Und dafür muss man egoistisch anderen mit Macht aller Art viel Geld wegnehmen, sich bereichern.
Teil 2
Priorität von oben nach unten.
Junge Frauen :
- Gesichertes Einkommen
- mit Menschen in Kontakt kommen
- mit anderen zusammenarbeiten
- nebenbei genug Zeit für Hobbys
- gute Arbeitsmarktchancen
- Kenntnisse und Fähigkeiten weiterentwickeln
- Eigene geistige Kräfte voll einsetzen können
- Eigene Ideen verwirklichen
- Neue Herausforderungen
- Sich bei der Arbeit bewegen können
Junge Männer :
- Gesichertes Einkommen
- Kenntnisse und Fähigkeiten weiterentwickeln
- nebenbei genug Zeit für Hobbys
- viel Geld verdienen (um auch ihre Chancen bei der Sorte Frauen zu steigern, die Männer nach Einkommen aussuchen)
- gute Arbeitsmarktchancen
- Karrierechancen
- Am Wochenende frei haben
- Eigene Ideen verwirklichen
- mit anderen zusammenarbeiten
- abwechslungsreiche Tätigkeit
Teil 3
Wirtschaftswissenschaftler wie der Nobelpreisträger und Psychologe Daniel Kahneman wissen, aber würden es wohl kaum in eine normale Werbung rein schreiben, dass mehr Geld zwar mehr Vergnügen möglich macht, dass aber mehr Vergnügen nicht zufriedener macht. Analog für Politiker und weltweit. Denn bezahltes Vergnügen ist eine Sucht, man braucht nur immer mehr davon, um dieselbe Zufriedenheit zu behalten. Die Erwartungen steigen. D.h. der ganze Streß, um anderen das Geld wegzunehmen, führt zwar zu mehr Vergnügen, aber nicht zu mehr Zufriedenheit. Die Zufriedenheit sinkt sogar, denn man macht sich durch die Bereicherung viele Feinde (die Beraubten), andererseits macht man sich zum lukrativen Angriffsziel. Bsp. Lebenspartner.
Einzige Ausnahme : Obiges gilt für Menschen in überdurchschnittlicher finanzieller Lage, nicht für Menschen in unterdurchschnittlicher finanzieller Lage. Bei in Armut lebenden Menschen steigt die Zufriedenheit durchaus, wenn sich ihre Lage in Richtung Durchschnitt verbessert.
Wie bei einer Sucht ist es das Beste, erst gar nicht damit anzufangen, also die Finger von den Suchtmitteln zu lassen. Das bedeutet hier, die Finger von den bezahlten Vergnügen zu lassen.
Positive Folgen
- man braucht das Geld (das über dem Durchschnittlich) nicht mehr.
- Man hat keinen Streß mehr, um sich zu bereichern.
- Man hat weniger Feinde
Im Gegenteil, man kann sich auf das Suchen bzw. Pflegen der Freundschaften und der Lebenspartnerschaft konzentrieren.
Die Zufriedenheit hängt überwiegend von der Wirkung der anwesenden nahestehenden Menschen in unserem Leben ab. Für die Gesundheit gilt das ähnlich.
Auch bei den nahestehenden Menschen spielen Interessen wie oben beschrieben die Geldgier, die da nicht hingehören eine Rolle. Es wirken sich vor allem die Menschen positiv aus, die
- freiwillig und nicht aus irgendwelchen Zwängen zusammen kommen.
- die zu einem möglichst großen Teil (über 80% der Zeit) angenehm empfunden werden .
D.h. Menschen, bei denen man jedesmal auswählt, ob man sie treffen möchte oder nicht, stehen an erster Stelle. Das sind üblicherweise Freunde, direkte Verwandte, Flirts. Weit abgeschlagen folgen Menschen, die man aufgrund negativer Wirkungen auf einen selbst nicht hundertprozentig freiwillig trifft wie Ehepartner, Kinder, Kunden, Arbeitskollegen. Sondern wegen manchmal schönen Momenten oder anderer Interessen.
Die Nichtfreiwilligkeit ist sogar z.T. gesetzlich mitverschuldet. D.h. anstatt eines Existenzminimums wird die Ehe und die Kindererziehung verseucht mit rechtlich festgelegten finanziellen Ansprüchen wie dem Unterhaltsrecht. Was sich jedoch durch die Macht der (gut informierten) Wähler ändern ließe.
Die Isolation bzw. Einsamkeit (z.B. in einem öffentlichen Verkehrsmittel in einer Großstadt) ganz ohne nahestehende Menschen sorgt für die geringste Lebenszufriedenheit und gesundheitliche Probleme.
Teil 4
Suchen von Freundschaften
Vorerst beschränken wir uns hier darauf auf die Parallelen zum Flirten zu verweisen.
Suchen von Lebenspartnerschaft
Teil 5
Pflegen der Freundschaften
Vorerst beschränken wir uns hier darauf auf die Parallelen zur Beziehungsarbeit zu verweisen.
Pflegen der Lebenspartnerschaft
Teil 6
Wissenschaft und Technik beschreibt immer nur Möglichkeiten bzw. mögliche Wege, Ethik und Politik beschreiben die motivierten Ziele.
Solange immer noch zu viele Menschen dem Irrglauben anhängen, dass mehr Geld und mehr Konsum sie selbst und andere zufriedener machen würde und vor allem diese Menschen in Führungspositionen kommen dürfen, solange wird weiterhin die Politik und Wirtschaft betrieben, die den reinen Kapitalismus zulässt bzw. fördert. Mit der Wirkung, dass die Menschen freiwillig in die Isolationsfolter gehen.
Angesichts der Effizienz der Organisationen (Politik, Konzerne) und der technischen Mittel (Waffen, Roboter, Computer) sagte wohl W.H. Auden : "Wir müssen einander lieben oder sterben".
Erst wenn mehr Menschen diesen Irrtum einsehen, wie gute Menschen handeln und die auf diese Weise "Erleuchteten" in Führungspositionen gelangen, wird die Politik eine andere.
Eine Politik, die von den Unternehmen genug Steuern eintreibt, um Forschungsgelder in Projekte investieren zu können, die den weltweit vertretenen Grundwerten entsprechen. Z.B. wie sich durch reinen Kapitalismus abtrainertes Mitgefühl wieder wecken lässt. Jeder Pädagoge weiß, dass ein besseres Klima nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Lernfähigkeit steigert. Zum Wohle aller.
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