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Über die mögliche warmherzige Realität
"The Green Mile" (1999)
Der über zwei Meter großer, muskulöser Schwarze John Coffey besitzt die übernatürliche Gabe, Tiere sowie Menschen von ihren Leiden und Krankheiten zu befreien. Allerdings durchlebt er dabei auch alle unangenehmen Gefühle des Patienten und leidet dann sehr. Es gibt noch Menschen, die selbst leiden, wenn andere Menschen in ihrer Nähe leiden müssen.
"Pay It Forward - Das Glücksprinzip" (2000)
Eine einfache Aufgabe eines unüblichen Lehrers : Jeder hilft drei Menschen, die in Not sind. Z.B. einem Drogensüchtigen helfen, einem körperlich oder geistigen Schwachen zu helfen, der von Starken verprügelt oder ausgebeutet wird. Auch wenn diese Hilfe selbst nicht wirklich völlig geholfen hat, hat doch der Wille zur guten Tat bewirkt, dass die, denen geholfen wurden, wiederum dann drei anderen helfen. Schon fast eine humanitäre Kettenreaktion bzw. Schneeballsystem.
Die Autorin des Romans zum Film Catherine Ryan Hyde gründete eine Stiftung, um diese Idee in der Realität umzusetzen.
"Jerry Maguire - Spiel des Lebens" (1996)
Jerry arbeitet als Sportmanager. Nach der Veröffentlichung seines "Wegweisers" für mehr Menschlichkeit (weniger, aber engere Kontakte zu den Klienten), den alle Kollegen in seiner Firma bekommen und gelesen haben, wird er zwar bejubelt, aber vom machiavellistischen Chef entlassen. Eine Sekretärin war von dem "Wegweiser" so angetan, dass sie freiwillig diese Firma verlässt und Jerry begleitet. Später sagt sie, sie hätte zum ersten Mal das Gefühl gehabt, etwas Richtiges zu tun. Dadurch, dass Jerry nur einen einzigen Kunden hat, entwickelt sich ein enges Verhältnis zu diesem. Nachdem sein Kunde aus dem Football-Bereich nach einem Bodycheck wieder aus der Bewußtlosigkeit aufwacht und alle Aufmerksamkeit spürt, vollführt er einen Freudentanz. Dieser Geühlsausbruch reißt die Zuschauer mit, was dem Football einen besser bezahlten Vertrag einbringt. Das und die enge Beziehung zu seinem Kunden bringt Jerry einen Spitzenkunden ein. Gefühl statt kalter Geldgier zahlt sich für beide aus.
Der Guru (1998)
Ein buddhistisch orientierter fürsorglicher Mann namens G wird von einem machiavellistisch orientierten Produzent von Werbeshows versehentlich angefahren. Danach bietet ihm der Produzent zur Steigerung der Zuschauerzahlen an in seiner Show aufzutreten, als Gegenleistung verlangt G lediglich, dass er mit ihm einen vergnüglichen Tag am Meer verbringt. Indem G sich für Nächstenliebe und gegen Konsum und die Verkaufsshows wendet und z.B. mit einer zu verkaufenden Motorsäge die Ausstattung des Studios zerlegt, steigen die Verkaufszahlen für die Motorsäge. Sein durch die Anwesenheit Gs langsam einsetzendes Gewissen sagt dem Produzenten jedoch, dass er G seinen Weg gehen lassen sollte.
"Gegen jede Regel" (2000)
Wie Gegner zu Freunden werden können. Mit Denzil Washington als Coach von einem Highschool-Football-Team, das aus finanziellen Gründen aus einem Team von Schwarzen und einem von Weißen zusammengelegt wurde. Erst Annäherungsversuche werden vom Umfeld bestraft. Ein Traingslager schaltet diese äußeren Einflüsse aus und schweißt das Team zusammen. Zurück aus dem Trainingslager nimmt sich umgekehrt das Team positiv das Umfeld vor. Und so kommen sich auch im Umfeld Schwarz und Weiß näher.
K-Pax
Ein Patient, der wohl unter
einer dissoziativen Identitätsstörung leidet, findet die Kraft die Wahrheit über sich selbst bzw. seine Vergangenheit wieder zu ertragen.
Gefühlsanregende Filme
Melancholisch-düstere Stimmung im Zusammenhang mit Sterben
Sonstiges
Falls Nächstenliebe nicht wirkt, hier Videos zu den machtvolleren Methoden.
Besonders interessant ist die Video-Collage "Stollberg-Videos" online,
die auch Szenen aus den obigen Filmen enthält.
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