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Für die Hilfe bzw. Therapie hat sich Folgendes vielfach bewährt , z.B. auch bei Sportärzten und Sporttherapeuten. Gegliedert in die drei Bereiche Hilfsbedürftiger (Intern), Zwischenmenschlches (Vermittelnd), Helfer (Extern).
Interne positive Faktoren bei der
Leistungsrehabilitation
- Positives Selbstgespräch
- Positive Einstellung
- Willensstärke
- Selbstvertrauen
- Realistische Zielsetzung
- Emotionale Ausgeglichenheit
- Vertrauen zum Helfer
- Wissen über sich selbst, Widerstände und Methoden bzw Behandlung durch Helfer
- Mentales Training
- Entspannungstraning
- Compliance / Motiviertes Arbeiten
Im Prinzip geht es um die Gedanken, Taten, Motivation, Wissen, Gefühle.
Man sollte sich gedanklich in Abstimmung mit dem eigenen Wollen ein Ziel setzen, das in Abhängigkeit der eigenen Fähigkeiten und der Widerstände nach bestimmter Zeit erreichbar (Realistische Zielsetzung) ist. Die meisten wissen, dass nur wenige ein brillianter Physiker oder Gentechniker werden. Der Spruch "der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach" deutet auf - kurzfristig bzw. meistens - unrealistische Zielsetzung hin. Danach sollte man ab und zu überlegen, ob das Ziel und die Methode immer noch das Beste ist. Z.B. ob die Ausbildung oder der Job das Richtige ist.
Bei den meisten Unsportlichen gilt das Gegenteil vom obigen Spruch, also "der Geist ist unwillig, das Fleisch ist stark genug". Hier muss erst mal der Geist stark (Mentales Training) werden. Mentales Training im engeren Sinn bedeutet sich bestimmte positiv-realistische sportliche Bewegungen bzw. Leistungen in Gedanken bildhaft vorzustellen. Und im Selbstgespräch (Positives Selbstgespräch, positive Einstellung, Selbstvertrauen). Wenig effektiv ist Hektik, d.h. daran denken, daß die Zeit knapp ist. Also negatives Selbstgespräch bzw. geistige Bilder. Denn erstens behindern diese Gedanken andere sinnvolle Gedanken und zweitens kosten diese unnötig Energie, die man für die anderen Gedanken / Taten benötigt. Somit steigt die Leistung nicht, sondern fällt eher.
Eine spezielle Form der geistigen Bilder und Gedanken sind die Gründe etwas zu tun. Die Handlungsgründe für den Weg und das hohe Ziel selber sollten gut durchdacht und bewertet sein. Denn dann ist die Wirkung, wenn man immer wieder daran denkt größer (Willensstärke, Compliance / Motiviertes Arbeiten).
Idealerweise bringen die eigenen Gefühle keine anderen Ziele (Emotionale Ausgeglichenheit) in Sichtweite, die als sehr wichtig empfunden werden. Dieses können negative sein wie z.B. der Verlust von nahestehenden Personen oder auch positive wie Verliebtheit oder Anerkennung.
Für eine realistische Zielsetzung benötigt man Wissen über die eigenen Möglichkeiten und Widerstände. Z.B. kann man dann einschätzen, ob man den Berg besteigen kann oder eher nicht, wenn man den Weg bis oben schon kennt oder zumindest überblicken kann oder man vom Weg aus guter Quelle gehört oder gelesen hat. Und wenn man weiß, wie schnell und ausdauernd man diesen Weg gehen kann. Also je nach Trainings- und Energiezustand, oder auch Hilfsmittel wie eine Sänfte mit Trägern oder ein Geländewagen. (Wissen über sich selbst, Widerstände und Methoden bzw Behandlung durch Helfer).
Jeder Sportler weiß, dass seine Leistung nur dann steigt, wenn das Training durch Pausen unterbricht. Gute Ideen zur Optimierung kommen oft in einer ruhigen Minute. Generell erreicht man somit ein hohes Ziel nicht ohne Pausen, d.h. Phasen, in denen man nicht aktiv dem Ziel entgegenstrebt. Diese Phasen können effektiver (Entspannungstraning) gestaltet werden.
Wenn man Unterstützung benötigt, dann ist das Vertrauen zu den Helfern (Vertrauen zum Helfer) wichtig. Eine wichtige Voraussetzung für das obige Sich-Einfügen.
Interne negative Faktoren (Belastungsreaktionen)
Das Leiden aus Sicht der Psychologen dem besseren Verständnis und Vollständigkeit halber.
- Angst vor erneuter psychischer oder körperlicher Verletzung
- Psychosomatische Unruhe
- Ungeduld
- Niedergeschlagenheit
- Ärger
- Angst vor sozialem Abstieg (innerhalb des näheren Umfeldes)
- Angst vor Abstieg (innerhalb des beruflichen Umfeldes)
- Zweifel an sich oder an direktem Umfeld oder auch aktueller Gesellschaft
- Hilflosigkeit
Wenn der Leidende seinen Wert nur über seine berufliche Leistung definiert und damit seine sonstigen Eigenschaften (z.B. Förderer anderer Menschen) als unbedeutend abwertet, dann stürzt der Wert des Gekündigten vor sich selbst in die Tiefe und damit auch sein psychisches Wohlbefinden. Es machen sich Zweifel breit. Hier wird ganz deutlich, dass das faire Verteilen bezahlter Arbeit bzw. Einkommen die einzige zentrale humane Lösung ist. Auf diese Weise kann der Angst vor Abstieg innerhalb des näheren und beruflichen Umfeldes vorgebeugt werden. Aber auch die anderen Belastungsreaktionen sind damit geschwächt. Denn Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit einerseits und Ungeduld, körperliche Unruhe, Angst vor erneuter psychischer Verletzung und Ärger andererseits hängt mit mangelnden Alternativen zusammen, sich wieder wohl fühlen zu können.
Vermittelnde Faktoren bei der Leistungsrehabilitation
Gegenseitiges Verständnis
Wir sind nicht alle gleich. Unterschiedliche Lebenserfahrungen sind Last und Potential. Ähnliche Lebenserfahrungen können zu ähnlichen Denkweisen führen und somit das Verstehen erleichtern. Fremdes kann aber auch bedrohlich wirken und mich z.B. daran erinnern, wie ich gerne sein möchte, aber nicht bin.
Der Helfer soll Position beziehen, auf die sich der Patient beziehen kann. Diese Website stellt eine solche Position dar. Der Leidende und der Helfer sollen beide ihre Sicht der Lage und der möglichen Hilfe darstellen. Wie verhält sich z.B. ein Geistlicher, wenn der Kranke Übernatürliches wahrnimmt? Er soll neben seiner eigenen Erklärung auch die Erklärung des Kranken stehen lassen. Besonderes Augenmerk fällt auf die Interessen beider Seiten und damit auch auf die Interessensgegensätze. Mit einem Bündel an gemeinsamen Interessen lässt sich gemeinsam arbeiten. Dieses Bündel stellt eine dritte Position dar.
Beide Gesprächspartner pendeln dauernd zwischen der dritten Position und ihrer eigenen Position, d.h. Nähe und Distanz. Den Fremden komme ich nur nahe, indem ich seine Distanz aushalte. D.h. bei Migranten ihre fremde eigene Position ertragen ohne vorschnell zu relativieren, zu banalisieren, zu bagatellisieren oder zu neutralisieren. Mit aggressiven Impulsen umgehen, Ohnmachtsgefühle, Versagensängste, Insuffizienzgefühle bei sich und anderen auszuhalten und die erlebte Krise produktiv und kreativ zu wenden.
Soziale Kompetenz wird nicht nur erworben durch Ansammeln von Wissen, sondern vor allem als gemeinsamer Lernprozess in der jeweiligen Situation. Sie ist der Gewinn von Intimitäts- und Distanztoleranz, also die Fähigkeit charakterliche Nähe und Ferne auszuhalten.
Externe Faktoren bei der Leistungsrehabilitation
- Therapie
- Verhalten des professionellen Helfers. Unsere Ethik
- Unterstützung durch andere Personen
Die Therapie bzw. die Helfer können Mut fördern oder nehmen, bei der Erforschung und Einschätzung von Zielen bzw. Berufung, Fähigkeiten und Potentiale helfen. Und Hindernisse erkennen und aus dem Weg räumen und somit auf die obigen internen Faktoren Einfluß nehmen.
Durch zu viel Helfen schwach gewordene Helfer brauchen selbst auch Hilfe. Z.B. Ihre aktive Hilfe oder passive Hilfe. Und wir können uns auch gegenseitig helfen.
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