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Psychologische Anteile der Heilung
Was könnte bei Heilungsmethoden stationär-ambulant von Ärzten bzw. zuhause von nahestehenden Menschen verbessert werden? Und warum?
Bekannt ist, dass mit dem Alter das Immunsystem stetig schwächer wird. Wunden heilen langsamer etc. Das ist der Hauptgrund, warum man ab 30 Jahren aufwärts immer stärker motiviert ist bzw. sein sollte, die ganzheitliche Förderung seines Immunsystems in den Vordergrund zu rücken.
Das Immunsystem wird nachweislich gestärkt durch
- vor allem vor der Erkrankung
- ausreichend Sport,
- Warm-Kalt-Wechsel,
- während der Erkrankung
- ausreichend Schlaf,
- abwechslungsreiche maßvolle Ernährung
- allgemein
- Abwesenheit von Giftstoffen wie Abgase, Rauch, Toxine
- Wärmende Beziehungen (siehe unten)
- Sinnvoll geführtes Leben (siehe unten)
Bekannt ist auch dass Liebe das Immunsystem stärkt. Weniger bekannt und beachtet wird, dass auch Beziehungen zu Freunden und Lebenspartnern das Immunsystem stärken. Nächstenliebe. Der Stressforscher Hans Selye schreibt : "Beim zwischenmenschlichen Stress besteht der Gewinn aus der Freundschaft, Dankbarkeit, dem Wohlwollen und der Liebe, die wir für uns in anderen erwecken. Ein Verlust entsteht, wenn wir in unseren Mitmenschen Hass, Enttäuschung und Rachsucht erregen. Dies gilt sowohl für die Menschen um uns als auch für uns selbst, denn unsere eigenen positiven oder negativen Gefühle anderen gegenüber nützen oder verletzen uns unmittelbar in gleichem Maße, wie es uns hilft oder schadet, wenn wir diese Gefühlsregungen in anderen hervorrufen."
So wie Extremsport (Weltmeisterschaftstraining) oder kein Sport, zu lang zu heiße oder zu lang zu kalte Phasen, zu wenig Schlaf, zu viel oder zu wenig Nahrung die Gesundheit bzw. das Immunsystem schwächen, so kommt es bei Beziehungen auf die Quantität an. Nicht zu viele, nicht zu wenige. Frauen sollten etwas mehr Beziehungen zu Freundinnen aufbauen als Männer Beziehungen zu Freunden haben.
So wie Radfahren, Joggen, Laufen gesunde Sportarten sind und alle anderen mehr oder weniger gesundheitsschädlich, so spielt auch bei Beziehungen die Qualität eine Rolle. Enge, liebevolle und langfristige Beziehungen (Glück, Zufriedenheit) stärken das Immunsystem, gefühlskalte feindselige, Konkurrenz-behaftete Beziehungen (seelische Notlage) schwächen es. D.h. schlechte Beziehungen können krank machen, schaden, gute Beziehungen können gesund machen, heilen.
Exkurs Ausbreitung
- Die heilende oder schädliche Beziehung hat nicht nur Auswirkungen auf uns, sondern auch auf alle Menschen mit denen wir in Kontakt treten. Aggressivität und Gier beim Gegenüber führt bei erfolgloser Behandlung durch Nächstenliebe zu aggressiver Verteidigung bei einem selbst. Schlechte Beziehungen breiten sich aus. Über das Hineinfühlen (Empathie) lassen wir uns emotional von Menschen in starken Beziehungen anstecken. D.h. Feindseligkeit breitet sich unter Menschen wenn auch auf etwas andere Weise aus wie Nächstenliebe. Jeder einzelne Mensch trägt dazu bei und hat es in der Hand, ob er Feindseligkeit, Konkurrenzprinzip etc. weitergibt oder Nächstenliebe, Fairteilung etc. fördert.
- Auswirkungen haben alle Menschen mit denen wir enge Beziehungen haben wie z.B. Erziehungspersonen, Lebenspartner und nahestehende Menschen. Sie formen unseren Bindungstyp.
- Da die Feindseligkeit, Konkurrenzprinzip nur für wenige materielle Vorteile bringt, aber für alle emotionale und gesundheitliche Nachteile, locken die wenigen Profiteure die vielen anderen in ihre Sekten, die Sekte der Wirtschaftskrieger.
Schädliche Beziehungen
Bekannt ist die Verjüngung durch Liebe. Untersuchungen zu negativem Streß in Verbindung mit Isolation belegen : Schädliche Beziehungen bewirken je nach Grad der Schädlichkeit (siehe unten Feindschaft, Ambivalent, Isolation) sogar eine Beschleunigung der Zellalterung. D.h. einen Verlust von bis zu 10 Jahren.
Exkurs Zellalterung auf Zellebene
Die Telomere am Ende der DNS teilen sich und werden kürzer bis sie so kurz sind, dass eine weitere Teilung nicht mehr möglich ist.
Ein Leben in Angst schwächt das Immunsystem. Die Angst wird umso größer, je hilfloser wir uns fühlen. Und damit das Immunsystem umso schwächer.
Die Abwehrmechanismen, die Energien nicht abfließen lassen, sind wohl die psychische Ursache für geistige und körperliche Krankheiten. letzteres im Gebiet der psychosomatischen Medizin. Siehe Psychotherapie bzw. Vegetotherapie.
1. Feindschaft als verherrlichtes Konkurrenzprinzip
Ein Leben unter aggressiven, machtgierigen, angreifenden Konkurrenten, gefördert durch Überbevölkerung, die andere nicht in Frieden und Harmonie leben lassen, schwächt das Immunsystem da der Körper im Notfall die Energien des Immunsystems und endokrinen Systems umleitet für die Verteidigung oder Flucht. Beispiel Paviane oder Hierarchie bei Arbeitnehmern. Das Leben in Angst ist nicht zu verwechseln mit dem Leben unter Gleichrangigen wo man eine Entschuldigung fordert oder sich einfach aus dem Weg geht.
Die Feindseligkeit muss nicht unbedingt körperlich gewalttätig ausgeführt werden. Feindschaft zeigt sich auch im Fällen eines Urteils über einen anderen, eine positive oder negative Bewertung. Z.B. bei einem Bewerbungsgespräch. Dieses Urteil kann Strafen enthalten wie Abwertung oder sogar Rauswurf in die sehr schädliche Isolation (siehe unten). Es äußert sich im Bewerbungsgespräch eventuell schon durch die unfreundliche Mimik, kritische oder sogar abfällige Bemerkungen. Alles Formen der Feindseligkeit.
Das Urteil muss nicht einmal von real anwesenden Personen gefällt werden, es reicht wenn die Bewerter virtuell anwesend sind, also z.B. über eine Webcam oder Fernsehen.
Genauer müssen die Personen nicht mal virtuell anwesend sein, es reicht wenn zu einem späteren Zeitpunkt die wahre oder unwahre (Gerüchte) Information über das eigene Verhalten bei diesen Personen ankommt.
Eigene Erwartungen können einen in positiven Streß versetzen, der positiv ist. Allerdings kann aus positivem Streß negativer Streß werden, wenn man die geschickt getarnten Erwartungen anderer verinnerlicht hat und diese vor sich selbst fälschlicherweise als seine eigenen ausgibt. Man hat sich quasi einen gedanklichen Virus eingefangen. Das bemerkt man spätestens dann, wenn es zu gesundheitlichen Schäden kommt, die kaum der eigenen gesunden Erwartung entspringen. Denn eine gesunde Psyche beachtet auch die eigenen Grenzen und bremst entsprechend, auch durch Pausen.
Naturkatastrophen lösen weniger lang anhaltende gleich starke Störungen aus als die obigen absichtlichen böswilligen Schädigungen.
2. Ambivalente Beziehungen (negativ und positiv)
Hoher Blutdruck stellt sich immer dann ein, wenn man auf einen Menschen trifft, wo positive und negative Einwirkungen durch diesen auf einen selbst unberechenbar möglich sind und man diese Menschen nicht meidet. Phänomen Double-bind. Erklärung : Die Unberechenbarkeit des anderen bzw. mögliches schädliches Verhalten von diesem erfordert Abzapfen der Energie vom Immunsystem für Wachsamkeit und eventuell Fluchtverhalten. Langfristige Folge : Herz-Kreislauf-Erkrankung.
- Rangniederer und Ranghöherer
Einerseits Einkommen, andererseits Beleidigungen und Angst vor Rauswurf, Degradierung
- Freundschaft und Rivalität zwischen Freunden um einen Lebenspartner oder eine Position
- Emotional unzuverlässiger Lebensgefährte
- Kinder, deren Erziehungspersonen, die mal Zuneigung zeigen und mal Gleichgültigkeit, Angst, Wut etc. sind verantwortlich für den Bindungstyp des Kindes später als Erwachsener
3. Trennung bzw. Tod
Die Trennung von einer langfristigen guten und damit heilenden Beziehung (siehe unten) erhöht vor allem im Alter das Risiko für Krankheit und Tod.
Broken-Heart-Syndrom.
Die Krankheit Stress-Kardiomyopathie.
Die Funktionsstörung des Herzens ähnlich wie bei eine
akuten Herzinfarkt
verschwindet nach wenigen Tagen von alleine wieder. Auslöser können auch andere große kurzfristige Stressoren sein wie Autounfall, Überfall, eskalierender Streit oder schmerzhafte medizinische Diagnose.
Unterschied Frau - Mann
Hormonell bedingt suchen Frauen nach der Trennung eher Kontakt zu anderen Frauen, die bei der Erziehung helfen. Diese über die unterschiedlich wirkenden Hormone (Östrogene statt Androgene) eingebaute Funktion dient wohl dem Überleben der Kinder. Männer lösen dieses Problem eher alleine für sich durch Ablenkung.
4. Isolation (keine Beziehungen)
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Alleine konnte er früher nicht überleben, entweder wurde der Einzelgänger von wilden Tieren oder feindseligen Menschengruppen oder durch Mangel an Nahrung getötet. Wie oben ist erhöhte Wachsamkeit verlangt, wenn man ganz alleine ist. Denn es warnt kein Warnschrei eines Wächters rechtzeitig vor Gefahren. Man ist selbst der Wächter. Und Schreien würde auch nichts helfen, denn den Schrei hört niemand und somit kommt auch keine Hilfe. Dem schreienden Wächter kommt die Gruppe zu Hilfe. Wächter und Gruppe ergänzen sich gegenseitig und wechseln sich ab. Alleine muss man somit ständig Wächter und bei Gefahr auch allein und blitzschnell die mobile Einsatztruppe spielen. Dauerangst.
Die Energie dafür wird vom Immunsystem abgezogen. Und das nicht nur manchmal, wenn ein Aggressivling für ein paar Tage feindselig eindringt oder das Gegenüber in einer ambivalenten Beziehung sich gerade schädlich verhält, sondern ständig. Deshalb ist Isolation die schädlichste Variante.
Warum begeben sich Menschen trotzdem in unserer Gesellschaft freiwillig in eine Art Isolation?
Medizinische Details siehe medizinisch Ratgeber zu den Begriffen
Stress, Kortisol, Kortisolspiegel, Bluthochdruck, Amygdala, Hippocampus, Angstgefühle, Auslöser für Angst, allostatische Last, sympathische Nervensystem, Hormone, Hypertonie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzkrankheiten.
Alterungsprozess, Telomere, Chromosomen, Zellteilung, Ruhestand, Vitalitätsverlust.
Immunsystem, HPA-Achse ( Hypothalamus, Hypophyse, Nebenniere), Immunzellen, T-Lymphozyten, Genexpression, Gen GHmRNA, Selbstheilungskräfte, Abwehrkräfte, Oxytocin.
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Heilende Beziehungen
Zur Stärkung der eigenen Gesundheit und des Immunsystems ist es empfehlenswert
- Feindselige Menschen, die von Machtgier, Geldgier, Kaltblütigkeit, Aggressivität gegenüber anderen gekennzeichnet sind, zu verlassen.
Exkurs : Bedingte Nächstenliebe wie Freundschaft beginnt erst dort, wo Rivalität endet. Rivalität verhindert Nächstenliebe. Waldrich schreibt : "So etwas wie Liebe kann sich jedoch schlecht entwickeln, wo Einzelkämpfer miteinander rivalisieren. Rivalitätsbeziehungen haben etwas Paranoides: man fühlt sich durch die angeblich bessere Leistungsfähigkeit des anderen wie verfolgt und hasst ihn heimlich dafür ... und wünscht ihm im schlimmsten Fall klammheimlich den Tod. Im Extrem geht es einem wie den großen Diktatoren, die schließlich niemanden mehr trauen konnten und letztlich den Bezug nicht nur zu ihren Mitmenschen, sondern auch zur Realität verloren."
Wenn diese feindseligen Menschen sich von ihrer Krankheit heilen lassen wollen, helfen wir diesen soweit von uns und den Klienten aus möglich gerne dabei gesund zu werden. Falls sie ihre Krankheit nicht von sich aus erkennen, so muss man sich gegen die Sekte der Wirtschaftskrieger wehren.
- Ambivalente Beziehungen (siehe oben), die mal freundlich mal feindlich sind weitestgehend zu reduzieren. Ältere Menschen tun das von selbst, denn sie spüren die gesundheitsschädlichen Wirkungen wesentlich deutlicher als die jungen Menschen. Das beginnt mit dem emotionalen Rückzug (innere Kündigung), dem dann die Trennung (äußere Kündigung) folgt.
- Heilende Beziehungen zu stärken oder zu suchen. Besonders im Alter von Bedeutung, wenn die heilenden Beziehungen sterben, in jungen Jahren werden aufgrund der größeren geistigen Flexibilität leichter neue Kontakte gefunden, wenn die alten Kontakte weggezogen sind. Architekten mit sozialpädagogischem Fachwissen berücksichtigen die Kontaktanbahnung bei der Planung von Gebäuden.
Wie kann ich eine heilende Beziehung anbahnen?
- Lebenspartner : Siehe Verzaubern
- Freundschaft :
Grundlegend siehe analog das allgemeine Verzaubern. Speziell Aufsuchen Situationen gegenseitiger Hilfe wie z.B. Reisen.
Wie erkenne bzw. forme ich eine heilende Beziehung?
- Die heilende Beziehung lässt sich grob durch das Ausschließen der feindseligen und ambivalenten Beziehungen abgrenzen.
- Menschen, deren Gemeinsamkeit einen beruhigt und deren Anderssein einen hilfreich ergänzt.
- Sie ist emotional, körperlich und geistig eng.
- Sie ist herzlich statt kalt bzw. distanziert.
Empathie
- Sie vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Irrtum Nest-Sicherheit. In der gefühlten Sicherheit können wir eher mit dem Verstand Strategien zur Regulierung unserer Gefühle entwickeln.
- Natürlich lebende Völker beachten noch das Selbstwertgefühl des anderen bzw. seine Ehre. Jeder gesunde Mensch achtet von sich aus erstens bei sich selbst und zweitens bei anderen auf die Psychohygiene, d.h. dass man vor sich selbst und aus Sicht der anderen (Status) möglichst gut dasteht. Bei zu großer Dichte an Menschen (Überbevölkerung) wird die Psychohygiene von selbst nicht mehr beachtet. Beachten Sie deshalb bewußt die Psychohygiene.
- Gefühlsbetonte Körpersprache als Vermittler zwischen biologisch-körperlicher Ebene und emotionaler Ebene. Enge emotionale Verbindung führt auch zu gegenseitiger Regulation der Gesundheit.
- Emotionaler Körperkontakt schwächt Angstauslöser ab, gefühlskalter nicht. Umso zufriedener der Kranke mit der Beziehung zum anderen ist, umso besser die Wirkung. Besonders wirkungsvoll ist Massage.
- Gefühlvolle Worte, Trost, Ermutigung
- Der andere hilft uns durch aktives Mitdenken, über die Bedingungen für unseren seelischen Zustand nachzudenken und gute Strategien zu finden. Vgl. Sicherheitsgefühl
- Sie regen unsere Kreativität an. Siehe Michelangelo Buanarotti-Phänomen . Denn Monotonie senkt die Wachstumsrate von Neuronenneubildung, also senkt die Intelligenz.
- Sie ist tief bzw. langfristig (gut gepflegt). Wie bei der Intelligenz das Alter kein Beweis für die Weisheit ist, so ist auch bei einer Beziehung kein Beweis für die Tiefe der Beziehung. Entscheidend für die Tiefe ist die Quantität, also die Anzahl Stunden und die Qualität, also die geistige Aufmerksamkeit und handelnde Fürsorge.
Vergleichen Sie dazu unsere Ethik. Diese Ethik beschreibt eine gute Annäherung und Beziehung und heilt somit, falls die Beziehung gemäß der Ethik geführt werden kann.
Spezialfall Betreuung eines Leidenden auf eigene Faust
Man sollte auf Hilferufe anderer Menschen reagieren, auch wenn sie nicht eindeutig sind und man sie erst verstehen muss. Wenn es sich beim Leidenden um das Problem Kraft und Berufung handelt, haben wir Tipps zusammengestellt, siehe Betreuung eines Leidenden. Bein anderen Problemen fragen Sie bitte einen Psychiater, Sozialpädagogen oder Arzt und eventuell einen Rechtsanwalt.
Spezialfall Beziehung zu Lebenspartner
- Fall 1
Einer oder beide werden durch die Beziehung krank. Siehe Grundlagen zur Liebe und dann dort Beziehungsarbeit oder Trennung.
- Fall 2
Der zu heilende sucht sich einen Partner, der ihn heilt. Sobald die Heilung erfolgt ist, werden andere Bedürfnisse wichtig, die der heilende Partner eventuell nicht erfüllt. Das Ende der Beziehung, die eigentlich nur eine Therapeut-Klient-Beziehung mit erotischer Komponente war.
Das Angebot im Überblick.
Zum Vergleich : Betreuung in anderen Lebensbereichen : Heilung der Beziehungsunfähigkeit beim Lebenspartner
Leben in Sinnlosigkeit macht krank, in Sinnhaftigkeit gesund
Der Hochschuldozent und Pädagoge Dr. phil., Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich schreibt : „Das Sinnlosigkeitsgefühl ist nach Auffassung des Wiener Psychiaters und Begründers der Logotherapie Viktor E. Frankl der bedeutsamste (psycho)pathogene Faktor überhaupt. Er spricht von der noogenen Neurose, dem seelischen Leiden am sinnlosen Leben. Frankl trifft sich hier mit C. G. Jung, der schrieb : Die Psychoneurose ist im letzen Verstand ein Leiden der Seele, die ihren Sinn nicht gefunden hat... Nach den Ergebnissen der so genannten Salutogenese-Forschung haben Menschen mit einer starken Fähigkeit, in ihrem Leben Sinn zu sehen, einen kräftigen Schutz gegenüber Krankheiten und leben durchschnittlich länger."
Der Optimismus spielt auch hier eine wichtige Rolle. Sorgt ein Stressor für Distress, so nimmt man ihm seine schädigende Kraft, indem man seine guten Wirkungen gemäß dem Sinn des Lebens sieht anstatt nur die schlechten Wirkungen. So haben wohl letztlich die Menschen das KZ überlebt.
Bekannt ist die Frage : Welchen Sinn und Zweck hat es? Bei wem das eigene Leben narzisstisch bzw. machiavellistisch nur aus dem Zweck Sammeln von Schul-Noten bzw. Bank-Noten besteht, der hat den Sinn bereits verloren.
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