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Armutsgrenze
Die Armutsgrenze liegt gemäß der Definition der Europäischen Union bei 60 % des mittleren Einkommens. Im Jahr 2003 ist somit laut dem Nationalen Armuts- und Reichtumsbericht in Deutschland arm, wer weniger als 938 Euro netto pro Monat verdient, d.h. bei 160 Stunden pro Monat sind das 5,8 Euro netto pro Stunde. Im Jahr 2007 ca. 1000 Euro netto pro Monat bzw. 6,2 Euro netto pro Stunde.
Im Jahr 2007 leben ca. 11 Millionen Menschen in Deutschland teilweise trotz Arbeit in Armut. Davon ist jeder einzelne einer zuviel, dem alle anderen 71 Millionen Menschen das zumuten. Laut Bericht vom ARD-Magazin Panorama arbeiten Menschen in Deutschland als Toilettenpersonal schon für weniger als 2 Euro pro Stunde. Das ist nur ein Drittel des Sklavenstundenlohns. Panorama spricht von Sklavenarbeit.
Der zweite finanzielle Aspekt ist das Gesamtvermögen. Haushalte
verfügen 2003 im bundesdeutschen Durchschnitt über ein Vermögen von rund 133.000
Euro. Armut zeigt sich hier in weniger als 60 % des mittleren Gesamtvermögens, also weniger als 80.000 Euro Gesamtvermögen pro Haushalt.
Existenzminimum
Das vom Bundesverfassungsgericht bemessene Existenzminimum, unter das kein Gesetz gehen darf, ist Armut per Gesetz, denn z.B. für Alleinlebende beträgt es 2007 nur 60 % der Armutsgrenze, es beträgt ca. 600 Euro pro Monat.
Im Jahr 2007 leben ca. 7 Millionen Menschen in Deutschland (82 Mio.) von Hartz IV. Davon ist jeder einzelne einer zuviel, dem alle anderen 75 Millionen Menschen das zumuten.
Besonders betroffene Personengruppen
Das Arbeit eine bedeutende Rolle spielt zeigt sich hier. Junge und Alte und Kinderbetreuende sind außen vor. Und nebenbei zeigt sich auch, dass sich zu viele Frauen nicht in den Mann selbst, sondern in sein Vermögen "verlieben".
- Arme allein
Erziehende unter 30 Jahren
- Arme junge Familien
- Allein lebende arme Männer zwischen 50 und 64 Jahren
- Arme junge Paare
Auf Jobsuche befindliche Mitglieder und Nichtmitglieder :
- Mitglieder des Vereins
die trotz ansonsten geringer Einkünfte sich nicht nur um ihre eigenen Einkünfte sorgen, sondern zusätzlich ihr soziales Engagement bei uns unter Beweis gestellt haben und sich eine Stelle mit Durchschnittseinkommen wünschen.
- Nichtmitglieder
Durch uns betreute und zu vermittelnde Geringverdiener, deren Berufung und Begabung wir gemeinsam mit diesen erforscht haben.
- Gemäß Satzung zuletzt Mitglieder des Vereins
die nicht als Geringverdiener in Not zuerst zu vermitteln sind, aber an Angeboten aktuell interessiert sind.
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