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Übersicht Phasen Ihrer Betreuung auf Basis der Ethik der Helfer und Selbstbestimmung
- Die für Sie individuell passende kraftspendende Gemeinschaft finden
- Spezielle Gesprächstherapie
- Kraft und Mut erforschen, einschätzen, stärken. Und dabei heilen
- Ihre Berufung erforschen und einschätzen
- Ihr Begabungsprofil erforschen und einschätzen bzw. weiterentwickeln
- Kraft, Berufung, Begabung Richtung Nachfrage erforschen, einschätzen, Match fördern
- Vermittlung
- Begleitung
- Die höhere Harmonie - Können und Wollen - feiern
Die für Sie individuell passende kraftspendende Gemeinschaft finden
Wer zuerst mit wem Kontakt aufnimmt spielt letztlich keine Rolle mehr. Eine von beiden Seiten muss den ersten Schritt tun. In der christlichen Seelsorge ist es üblich, dass der Seelsorger Notleidende aufsucht. Warum? Schwache aller Art wie Kranke, Alte und Geringverdiener sieht man im Alltag nicht, sie verstecken sich aus Scham bzw. verhalten sich unauffällig. Sie sind die Opfer der von Neoliberalen angestrebten Atomisierung bzw. Vereinzelung der Gesellschaft, die Isolation. Schlagworte der Neoliberalen sind z.B. Eigenverantwortung bzw. Selbstverantwortung.
Bei einer Hochzeitsfeier muss man sich überlegen, wer neben wem sitzen möchte und neben wem lieber nicht. D.h. Sie dürfen unsere Gesamtgemeinschaft kennen lernen und Wünsche äußern, zu wem Sie in die Selbsthilfegruppe möchten und von wem Sie dabei betreut werden möchten. Andererseits werden auch die Mitglieder unserer Gemeinschaft ihre Wünsche äußern, wen sie in ihre Selbsthilfegruppe aufnehmen möchten und wen sie betreuen möchte. Es wird Kontakt zwischen den Menschen hergestellt, wo auf beiden Seiten der Wunsch auf ein Kennenlernen da ist.
Vorteile der Selbsthilfegruppe
- Treffen mit Gleichgesinnten
- Erfahrungen austauschen.
- Ein Verständnis aufgrund gemeinsamer Erfahrungen
- Freizeitaktivitäten, die sich alle leisten können.
Vorteile der Betreuung durch Experten des jeweiligen Fachgebietes
- Schnelle Einschätzung der Lage
- Kenntnis effektiver Methoden
- Kenntnis erreichbarer Ziele
Änsätze für die Betreuung durch Experten in den Religionen
- Christliche und jüdische Geistliche nehmen Menschen in ihrer inneren Befindlichkeit wahr und helfen von dort aus durch Introspektion.
- Im Islam wird bei nicht leicht zu lösenden Familienproblemen ein "hakam" hinzugezogen. Bei psychisch Kranken wird die Glaubensgemeinde hinzugezogen
Sie wollen selbst jemand Bekannten betreuen?
Prinzipiell kann jeder Schwache besuchen. Durch den Besuch zeigen Sie, dass Sie ein großes Interesse an der Genesung des Leidenden haben. Allerdings ist das Zusammentreffen nicht immer so einfach. Damit nicht beide Seiten bald frustriert sind, fragen Sie den Schwachen immer nach seinen Wünschen und übergehen diese nicht einfach, nur weil sie stärker sind. Gerade als Starker muss man wie im Straßenverkehr Rücksicht nehmen bzw. sich an humane Spielregeln, damit Schwache überleben können.
- Vergewissern Sie sich, dass Ihr Besuch an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit und einer bestimmten Planung an Aktivitäten bzw. Themen von diesen erwünscht ist. So wie man in "hohen" Häusern um eine Audienz bittet. Warten Sie auf die Änderungswünsche bzw. die Bestätigung von Ort, Zeit und Planung vom Besuchenden.
- Versuchen Sie geistig und körperlich eine positiv-konstruktive Haltung anzunehmen,
die Gleichheit und Unterstützung vermittelt.
- Hilfe zur Selbsthilfe anbieten, ein zwei spezielle realisierbare Dinge - individuell je nach zu Besuchendem - vorschlagen.
- Was Sie von sich aus ansprechen können, siehe unten Gespräche. Die Aufgesuchten signalisieren dann ihre Wünsche an den Helfer.
- Beachten Sie bitte die nachfolgenden Texte.
Gespräche allgemein mit Langzeitarbeitslosen
Welche Themen sind unter Menschen normalerweise üblich? Z.B. über gemeinsame Aktivitäten in Hobby, Beruf oder Politik oder gegenseitige Beratung bei Alltagsproblemen.
Spricht man jedoch bei Langzeitarbeitslosen das Thema Einstellungschancen bzw. Marktlage für Selbständige unter dem Aspekt entsprechende Aktivitäten wie Bewerben und Existenzgründung an, so sprechen Sie schmerzhafte Erfahrungen mit ehemals hoffnungsvollen Visionen und eventuell auch schmerzvolle Erinnerungen an ein früheres normales Leben an. Dieser Aspekt wird deshalb von uns (und im Idealfall auch vom Bekanntenkreis) erst in der Phase Vermittlung angesprochen.
Anders verhält es sich mit dem Thema Einstellungschancen bzw. Marktlage für Selbständige unter dem Aspekt Wahrheit und Verantwortung aller, also der Gesellschaft. Warum?
Krankheit als Entfremdung vom körperlichen Normalzustand basiert auf
- a) Entfremdung vom Ich
Lösung : Selbsterforschung in Richtung Berufung
- b) Entfremdung von der Gesellschaft bzw. sozialen Ordnung
Lösung : Selbsterforschung in Richtung gesellschaftlicher Nachfrage
Das beachten wir folgendermaßen :
Phase 1.) Selbsterforschung in Richtung Berufung
Phase 2.) Selbsterforschung in Richtung gesellschaftlicher Nachfrage
Parallel dazu : Erforschen und Gestalten der Gesellschaft. Das Wesentliche ist immer der Mensch in der Gesellschaft, die Gesellschaft ist sein größter Feind und sein größter Freund. Damit sind alle 3 Elemente angesprochen, erstens das Ich, zweitens das Ich und Gesellschaft, drittens die Gesellschaft.
Exkurs Heilung im Hinduismus
Dadurch dass das Kastensystem die Menschen in von Geburt an festgelegte zu enge Rollen quetscht, ist dort Entfremdung (meist zum familiären Umfeld) ein großes gesellschaftliches Problem. Und es haben sich besondere für uns interessante Therapieformen und -orte entwickelt. Z.B. im Tempel.
Die Aussprache zwischen der Familie und dem Leidenden wird durch einen Trick gefördert. Der Leidende wird in etwa in Hypnose versetzt. Man konstruiert einen Geist, der die Gewalt über den Leidenden hat.
In der Phase 1 gelingt es, dass der Patient sich öffnen kann. Also alles sagen und tun kann, was sonst nicht möglich ist. Geistliche und vor allem die Familie versucht in der Phase 2, den "Geist" zu provozieren. Der "Geist" wird zornig und ausfallend und er äußert sich durch den Mund des Patienten in Form von Hohn, Spott, was sonst das Bewußtsein des Patienten nicht duldet. Ein Aspekt der Entfremdung. Das Aussprechen ist hier eine krampfartige Entladung von aufgestauten Aggressionen, gegen "höhere" Familienmitglieder und die Gesellschaft. Gesteigert schlägt sich der Patient selbst (den Geist) bis er müde ist. Dann gibt der Geist auf. Der Geist verspricht in Phase 3, sich dem Gott zu unterwerfen. Eventuell wird ein guter Geist geschickt, erkennbar am Niederwerfen vor dem Bildnis Gottes in Trance. Getrennt von der Öffentlichkeit setzen sich nach der Prozedur Patienten und ihre Familien im Tempel in Phase 4 zusammen. Der letzte Rest von Scham über die Krankheit wird verloren. Die Geister verlieren ihren Schrecken.
Letztlich haben sich Patient und Familie offen miteinander unterhalten, ohne sich dabei zu verletzen. Die Wahrheit kam ins Bewußtsein aller Beteiligten.
Warum lassen sich Patient und Familie darauf ein? Verstärkend wirken die Erwartungen eines Heilungserfolgs der Priester und der Familie, ermutigend die Beobachtung von anderen geheilten Patienten. In den Erfolg der Pilgerreise werden von Patient und Verwandten starke Emotionen investiert, da es der letzte Ausweg zu sein scheint. Der Patient muss die Entscheidung treffen, selbst durch diese Reise für seine Heilung zu sorgen.
Die Verwandten sind integriert. Oft bricht die Krankheit auch bei einem der Verwandten aus. Das Gefühl der Wertlosigkeit und Isoliertheit des Patienten wird dadurch überwunden. Denn Bessessenheit wird oft stigmatisiert, der Kranke isoliert.
Fazit und Vergleich mit in Deutschland üblichen Verfahren
In Deutschland würde man einen Familientherapeuten oder Mediator aufsuchen, der für ein offenes gefühlunterdrückendes (sachliches) Gespräch sorgt. Psychoanalyse und Psychotherapien konzentrieren sich auf Verständnis, Übersetzung und Entstehungsgeschichte einer psychischen Krankheit. D.h. die Priorität liegt auf der Verstandesebene und der Entfremdung von der Gesellschaft.
Vernachlässigt werden die Gefühle und die Entfremdung vom Ich. Im indischen Verfahren werden durch die Konstruktion des Geistes die Gefühle des Betreffenden über sich selbst wie Verzweiflung, Scham, Schuld, Unterlegenheit, Verwirrung und Isolierung verändert. Und durch eine Veränderung der Gemeinschaft auch die Entfremdung der Gemeinschaft vom Leidenden therapiert. Fast jeder kennt die Wirkung eines klärenden offenen gefühlsbasierten Gesprächs nachdem sich schon Spannungen aufgebaut haben. Zwischen Staaten werden Diplomaten verhandelnd tätig, um einen Krieg zu verhindern.
Was können wir daraus lernen?
Erfolgreich ist die Kooperation der Helfer aus verschiedenen Kulturen. Arbeiten diese zusammen, so werden alle 3 Elemente der Entfremdung therapiert, und Gefühlsebene und Verstandesebene angemessen beachtet. Siehe auch die Ethik des Helfens (Denken, Gefühl, Handeln).
Diese Heilungsmethode ist bei allen Krankheiten erfolgreich, die familiär bzw. gesellschaftlich bedingt sind. Langzeitarbeitslosigkeit ist aufgrund von einem Verhältnis von ca. 1 : 10 zwischen Geringverdienern und offen Durchschnittseinkommensjobs gesellschaftlich bedingt.
Wir brauchen eine Methode, die Beteiligten des Problems (Opfer und Verursacher) zusammenbringt, damit sie sachlich die Wahrheit z.B. über den Rauswurf wie beim Puzzle Stück für Stück ans Licht bringen und konstruktiv nach Lösungen für einen Täter-Opfer-Ausgleich suchen können.
Fragen zur Wahrheitsfindung :
Was habe ich vor allem die ersten 30 Jahre meines Lebens genetisch von meinen Erzeugern und bildungs- und finanzpolitisch von meinem menschlichen Umfeld und der Gesellschaft mitbekommen oder was wurde mir vorenthalten?
Wieviel Kraft habe ich gegen die Menschen, die mich aufgrund ihrer eher egoistischen Interessen (unfaire Verteilung) bremsen eingesetzt, um meine Ziele (inkl. Berufung) zu erreichen?
Welche Menschen haben mich z.B. durch ihr Engagement für faire Verteilung dabei gefördert?
Gespräche allgemein mit Kurzzeitarbeitslosen
Bei Kurzzeitarbeitslosen kann es einfach motivierend wirken, wenn ein Normalverdiener ihm von seinem normalen gesellschaftlichen Leben erzählt. Denn der Kurzzeitarbeitslose wird dadurch an das Leben außerhalb der "Isolation" erinnert. Dadurch verstärken sie die Neigung des Patienten, die Krankheit insgesamt oder so viele ihrer Auswirkungen wie möglich zu überwinden.
Monologe / Literatur allgemein
Die Inhalte sind logischerweise ähnlich wie in den Gesprächen. Genauer ausgeführt auf der Seite Angebot.
Bekannt ist die Empfehlung, Biographien von erfolgreichen Personen zu lesen. Wie auch schon bei den Gesprächen oben genannt muss hier differenziert werden. Biographien der Elite sind eher belastend. Empfehlenswert ist die Biographie eines Autors, der aus ähnlichem Milieu stammt und ähnliche Erfahrungen, aber eine etwas bessere Lage und Zukunftsaussichten hat. Diese Biographie stellt einen Vergleich zu eigenen lebensgeschichtlichen Entwicklungen dar und kann deren Interpretation in Bewegung bringen. Und damit auch eigene Wert- und Selbstvorstellungen in Bewegung bringen.
Im Hinduismus werden Kranke durch das Lesen von je nach Krankheit ausgesuchten Texten behandelt. Es wurden viele Texte über Jahrtausende gesammelt. Die Texte aus dem Hinduismus sind nur beschränkt verwendbar, da der kulturelle Rahmen ein anderer ist. Eine im Christentum noch vor uns liegende Aufgabe.
Kraft und Mut erforschen, einschätzen, stärken
Wir wünschen alles Besuchern die Kraft, die mehr oder weniger unangenehme Wahrheit über die Gesellschaft und vor allem über sich selbst ertragen zu können. Bsp. Video K-Pax
Warum haben Sie Ihre vollständige Kraft nicht gefunden?
Wie auch bei dem Trauma des In-der-Schule-(bzw. Firma)-sein-Müssens, das sich zusammensetzt aus Verletzungen, Erniedrigungen, Gebrochenheiten, Halbheiten, Komplizenschaften, Blamagen, kleinen Triumphen, permanenten Entdeckungsängsten, Lügen, Täuschungen, Gemeinheiten, Unordnung, Überdruß.
Ein Blick in die Psychologie zeigt, dass die Kraft für die Suche nach der Berufung bzw. Selbstverwirklichung erst dann vorhanden ist, wenn die anderen grundlegenderen Grundbedürfnisse befriedigt wurden. Denn nicht erfüllte Grundbedürfnisse führen zu Leiden, das sich gegen den Benachteiligten selbst richtet, und zu Selbstzerstörung bis hin zu Selbstmord. Oder dieses Leiden richtet sich in Form von Gewalt nach außen. Das Verwehren von Grundbedürfnissen (und kulturellen Bedürfnissen) ist laut Menschenrechten (Amnesty) ein Verbrechen, z.B. Arbeitslosigkeit und Armuts-Einkommen. Dass diese Bedürfnisse sehr ungleich bedient werden, das zeigt die Seite Machtmaximierung Aspekt Informationsströme. Ungleichheit.
Was sind die Grundbedürfnisse jedes Menschen?
Grundbedürfnisse
- Gesundheit. Schutz vor Krankheiten durch ausgewogene Ernährung und für den Notfall die Krankenversicherung.
- Schutz vor Schmerzen wie z.B. Kälte durch eine beheizte Wohnung.
- Schutz vor Angst vor Angriffen von Mensch und Tier, Naturgewalten etc.
- Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Kontakt. Nähe statt Lügen, unterdrückter Gefühle, körperliches Entfernen
- Gefühl des Selbstvertrauens und der eigenen Kompetenz
- Anerkennung, Achtung durch andere Menschen. Minimum Respekt, d.h. dass einen andere so akzeptieren wie man ist. Egoisten soll Respekt nur in einer Therapie zugedacht werden.
- Finanzen : Über das Grundeinkommen kann man manche der Grundbedürfnisse befriedigen, echte Liebe und Anerkennung jedoch nicht. Das Grundeinkommen ist jedoch eine unabdingbare Form der Anerkennung, einerseits in der Partnerschaft , andererseits gesellschaftlich.
- Selbstverwirklichung
Im beruflichen Bereich, im privaten Bereich.
Das Ausschalten der negativen Kräfte ist das eine, das Aktivieren der positiven Kräfte ist das andere. Dazu bedarf es der Befriedigung der kulturellen Bedürfnisse : Ein durchschnittliches Leben.
Von den kulturellen Bedürfnissen zu unterscheiden sind
Luxuswünsche, d.h. ein über-durchschnittlicher Lebensstil. Maßlosigkeit (lat. Gula) zieht höchtens gekaufte Freunde an und führt weg von der Gemeinschaft und damit in die Sinnlosigkeit.
Vergleich Grund- und kulturelle Bedürfnisse versus Luxusbedürfnisse (bildhaft)
- Füllt man einen Blumentopf mit Golfbällen bis zur Oberkante, so würde jeder bestätigen, dass er voll ist.
- Füllt man zusätzlich Kieselsteine bis zur Oberkante hinein, so würde jeder bestätigen, dass er voll ist.
- Füllt man zusätzlich Sand bis zur Oberkante hinein, so würde jeder bestätigen, dass er voll ist.
- Füllt man zusätzlich Wasser bis zur Oberkante hinein, so würde jeder bestätigen, dass er voll ist.
- Physikalischer Hintergrund : Die nachträglich eingefüllten Materialien füllen die Hohlräume.
- Bildnis
- Blumentopf = Ihr Leben
- Golfbälle = Ihre Gesundheit, körperlich und psychisch. Das was Ihre Grundbedürfnisse befriedigt, kurz gefasst das Leben eines helfenden Mönchs, nur ergänzt durch die Liebe und Selbstverwirklichung. Siehe Teil 3
- Kieselsteine = Kulturelle Bedürfnisse
- Sand = Kleinigkeiten
- Wasser = Luxusbedürfnisse weit über Durchschnitt = Todsünden
- Der Blumentopf mit Golfbällen bis zur Oberkante symbolisiert ein erfüllendes Leben.
- Wer seinen Blumentopf lieber nur mit Wasser füllen möchte und dazu Golfbälle, Kieselsteine und Sand heraus nimmt, der hat zwar mehr Platz für mehr Wasser, aber verliert das Wesentliche,
in diesen Blumentopf, voll mit Wasser bis zur Oberkante, passt nichts mehr hinein, keine Golfbälle, keine Kieselstein, kein Sand.
Weitere Grundlagen des Bereiches Kraft und Mut sind auch für Schüler (Arbeitssuchende) interessant, deswegen finden Sie diese im Konzept Freies kreatives - privates - Lernen, zuhause, unter Freunden oder im Jugendhaus. Siehe dort Element Gelingen, Sinn, Zugehörigkeit und Sicherheit.
Ein Ausblick
Bei Energie und Mut denkt man unwillkürlich an Selbständige, Existenzgründer. Wie denken diese über ihre Motivation, ihre Kraft und Mut? Ein Geschäftsmann eröffnet einen Betrieb nur dann, wenn Experten gute Gewinnchancen ermittelt haben, ansonsten bleibt der Betrieb geschlossen. Also mit Mut allein kommt man nicht weit. Die Experten beurteilen einen Geschäftsmann auch danach, ob die Kraft für das eingesetzt wird, was derjenige wirklich tun will (Berufung) und auch tun kann bzw. in absehbarer Zeit (dynamisch) lernen kann (Genetik, Förderliches, Belastungen).
Exkurs Resozialisierung für Machiavellisten, Narzissten und andere Psychopathen
Da nur die Straffälligen unfreiwillig in den Genuß der Programme kommen, bleiben die Machiavellisten und Narzissten leider meist unbehandelt.
Straffällige lernen im Gefängnis eines : Das Leben besteht aus Furcht vor Brutalität. Man muss seine verstärkte emotionale Schutzmauer hochfahren, die vor seelischer Verletzung durch Abweisung und Erniedrigung, aber auch vor Nächstenliebe und Liebe schützt, auch Mitgefühl abwehrt und somit Brutalität ermöglicht. Der körperlich Starke, der extrem wachsam wie ein Raubtier seine Intelligenz zusätzlich ohne Mitleid brutal einsetzt, der bekommt Ansehen und gewinnt. Diejenigen mit weniger politischen Fähigkeiten zur Durchsetzung ihrer Interessen kämpfen um den Sieg, die Meinung des Gewinners besteht. Die Neulinge begeben sich in die "Obhut" von den Gang-Anführern, da sie dort "Schutz" finden, dafür müssen sie in der Gang mitmachen und lernen so die
kriminellen Fähigkeiten. Vergleiche Elitesoziologie.
Wer gelernt hat im Gefängnis zu überleben, der kann nach der Gefängniszeit eines am besten : Sich gegen alle Gesetze und vor allem gegen die Menschlichkeit brutal egoistisch asozial verhalten. Gefängnisse, die durch Isolation von der Gesellschaft bestrafen, statt zu resozialsieren, sind "Raubtierschulen". Seine negativen Gefühle per Verstand zu kontrollieren lernt man vor allem im Alter bis ca. 25 Jahre. Dass junge Leute bis zu diesem Alter nach so einer Raubtierschulung nach Entlassung sich draußen wie Raubtiere verhalten und rückfällig werden ist somit zu erwarten, diese Erwartung wird durch die hohe Rückfallquote bestätigt.
Durch die Beachtung der Grundbedürfnisse sind bestimmte Methoden der Resozialisierung wie z.B. Bootcamp nach dem Prinzip der Elitekämpferausbildung, wo erst mal der eigene Wille durch Belastendes wie seelische Grausamkeiten, Erniedrigungen (Gegenteil von Psychohygiene) in Kombination mit körperlicher Verausgabung gebrochen wird, tiefe Wunden entstehen und dann wieder zusammengeschustert wird, ausgeschlossen. Diese Methoden dienen nur dazu im Auftrag der Machtelite aus Menschen gefühllose perfekte Killermaschinen für den Kriegseinsatz zu machen.
Bei den meisten Straffälligen wurde das Wohl der Kinder von den Erziehungspersonen nicht beachtet, d.h. sie hatten keine gute ethische (solidarisch, Basisstation) engen Beziehungen zu Vorbildern. Um das auszugleichen sieht eine ethisch vertretbare Alternative einer Methode der Resozialisierung so aus :
Maximal 30 Straffällige wohnen mit ein paar Sozialpädagogen in einem größeren Haus in einer Wohngruppe. Hat ein Straffälliger seine Gefühle nicht im Griff, so wird er vor allem zu Beginn auf den Boden gedrückt bis er wieder Kontrolle über seine negativen Gefühle wie z.B. Wut hat. Regelmäßig mehrmals am Tag sprechen die Straffälligen miteinander über ihre Gefühle im Zusammenhang mit Sicherheit und Respekt, sie können auch selbst ein Gespräch einberufen. Anerkennung gibt es hier nicht für krankes egoistisches Verhalten, sondern für humanes Verhalten, der Verzicht auf das mehr als andere, eine alte buddhistische Weisheit. Auch unterscheidet sich die Form der Anerkennung : Nicht in Form von Geld und Macht, was die Dominanz verstärkt, sondern in Form von Akzeptanz und Gleichwertigkeit, was die Gleichwertigkeit stärkt.
Trainiert wird speziell das Nachdenken. Dazu bedarf es der Kenntnis guter und schlechter Gedanken und gedankenloser Taten besonders in Konfliktsituationen, um die jeweiligen Folgen einer Handlungsalternative abwägen zu können. Aktivitäten wie im normalen Vereinsteamsport dienen zur Förderung der Umsetzung der guten Gedanken in Handlungen, also Kooperation.
Schon lange vor der Entlassung wird eine enge Beziehung zwischen Straffälligem und Bewährunghelfer aufgebaut. Um für gleiches Geld genügend Bewährungshelfer bezahlen zu können sind die Bewährungshelfer meist Ehrenamtliche oder Studenten. Da die Kriminalitätsrate erstens von der Armut im Ort bzw. Berufsbildung abhängt und zweitens von dem sozialen Netz besonders zur Nachbarschaft, sind diese beiden Faktoren das Hauptziel des Bewährungshelfers. Die multisystemische Therapie soll zusätzlich das Zurückfallen in alte Gewohnheiten reduzieren. D.h. der Bewährungshelfer sorgt wie gute Eltern dafür, dass der Straftäter Kontakt zu unterstützenden, heilenden Menschen aufnimmt und pflegt und die Kontakte zum alten Bekanntenkreis aus Kriminellen reduziert. Zweitens unterstützt er bei der Jobsuche. Und regt das Umfeld an, gesellschaftliche Aktivitäten zur Jobschaffung gegen Machiavellisten zu unterstützen, damit auch Jobs mit normalen Einkommen zur verfügung stehen. Hier zeigt sich : Die Machiavellisten, die für Armut der anderen sorgen, bringen die Armen in die Gefängnisse. Packt man das Übel bei der Wurzel, müsste man zuerst die Machiavellisten behandeln, und dann hat sich die Kriminalität schon zum Großteil erledigt.
Nach der Entlassung erfolgt auch der Täter-Opfer-Ausgleich, d.h. die Straffälligen werden mit den emotionalen Folgen ihrer Tat konfrontiert und sollen soweit möglich Wiedergutmachung leisten. Das soll helfen den Zusammenhang zwischen Verbrechen und Opfer nicht nur gedanklich, sondern nach Herstellung des empathischen Kontakts zwischen Täter und Opfer auch emotional zu verstehen. Machiavellisten wie Diebe großen Stils, viele Großaktionäre und viele Manager werden mit den um ihr normales Einkommen und Gesundheit beraubten Menschen konfrontiert. Und sie müssen als Wiedergutmachung ihre Gewinne an diese Menschen zurückzahlen. Psychopathen werden mit dem Opfer und seiner Sicht der Gewalttat konfrontiert, und müssen Sozialstunden leisten. Von allen wird eine in Reue aufrichtige Entschuldigung erwartet.
Therapie allgemein.
Ihre Berufung erforschen und einschätzen
Wir definieren Berufung ähnlich wie Sinn emotional als Freude an der Ausübung bzw. Steigerung eigener körperlicher und geistiger Dienst-Leistungen (von anderen erwünschte bzw. bezahlte berufliche Tätigkeit). Man könnte die Berufung auf Verstandesebene eine Vision nennen.
Wenige haben eine starke berufliche Vision oder Leidenschaft. Die meisten wissen nur die Rahmenbedingungen (allgemeine Ziele) für ihre berufliche Vision, aber die berufliche Vision als Inhalt dieses Rahmens fehlt.
Warum haben Sie Ihre berufliche Vision oder Leidenschaft bislang nicht gefunden? Als Vision kennt der Schüler in erster Linie die Berufe, die er oft sieht, also die des Schülers, des Lehrers, der Hausfrau, des Busfahrers, des Paketboten etc. Die meisten anderen Berufe werden hinter für Schüler verschlossenen Türen ausgeübt. Die berufliche Leidenschaft kann sich nur schlecht entwickeln bei dem Trauma des In-der-Schule-(bzw. Firma)-sein-Müssens, das sich zusammensetzt aus Verletzungen, Erniedrigungen, Gebrochenheiten, Halbheiten, Komplizenschaften, Blamagen, kleinen Triumphen, permanenten Entdeckungsängsten, Lügen, Täuschungen, Gemeinheiten, Unordnung, Überdruß. Aber es gibt auch andere Gründe. Manchmal sterben auch Berufe durch technische oder gesellschaftliche Veränderungen fast aus und man muss sich neu orientieren.
Wie können Sie Ihre Berufung finden?
Ein wichtiger Schritt ist Introspektion, schließlich hat man schon Erfahrungen mit sich selbst, die Vision (zumindet Teile davon) könnte schon in einem selbst gespeichert sein. Manchmal ergeben verschiedene Visionen bzw. Leidenschaften bzw. Tätigkeiten erst im nachhinein als großes Ganzes betrachtet einen Zusammenhang, die Meta-Vision. Geeignete Fragen an sich selbst sind :
a) Wo ist man mit Leidenschaft dabei oder könnte es in Zukunft sein?
b) Welche Gedanken und Visionen hatte bzw. habe ich?
Hierbei kann man sich auch von Experten befragen lassen. Berufswahltests finden sich auf www.borakel.de und www.was-studiere-ich.de.
Ein anderer wichtiger Schritt ist das Anregen der eigenen Kreativität, um auf die richtige Idee bzw. die Vision zu kommen.
- Anschauen von Videos über Berufe im Berufsinformationszentrum BIZ
- Gespräche mit Berufstätigen
- Ausprobieren einer Tätigkeit
Vieles muss man erst kennengelernt haben, um es schätzen zu können. Das kann ein anderer Beruf, eine andere Unternehmenskultur, eine andere Stadt und andere Menschen (Tibet), ein anderes Klima (Indien) oder eine andere Flora und Fauna (Australien) sein. Also durch Beschäftigung mit einerseits sozialer, technischer, künstlerischer und kaufmännischer Arbeitspraxis und andererseits Arbeitstheorie. Das erklärt die Zusammensetzung der Gesamtgemeinschaft.
Möglichst frühzeitig beginnen und kontinuierlich dran bleiben. Dabei erfahren Sie nicht nur viel über ihre fachlichen Wünsche, sondern auch über (ihre) Werte, die halbwegs mit denen Ihrer späteren Kundschaft oder Ihres späteren Arbeitgebers (Unternehmenskultur) harmonieren müssen.
Die methodischen Grundlagen für die Selbsterforschung (Profiling) Ihrer Berufung (Wollen) finden Sie in der Subjektwissenschaft.
Weitere Grundlagen des Bereiches Berufung sind auch für Schüler (Arbeitssuchende) interessant, deswegen finden Sie diese im Konzept Freies kreatives - privates - Lernen, zuhause, unter Freunden oder im Jugendhaus. Siehe dort Element Sinn, Informationsaustausch.
Hier noch ein kurzer Ausflug in die Bildungspolitik : Um Betriebsblindheit oder "Berufsblindheit" zu minimieren, ist ein Wechsel von Beruf, Branche, Betrieb, Land zu fördern. Manager sollten im eigenen Interesse darauf achten, dass die Neulinge nicht einfach auf den alten Stil getrimmt werden, sondern dass am besten die Manager selbst den noch nicht betriebsblinden Neulingen zuhören.
Wir empfehlen den Weg, die eigenen Visionen und Leidenschaften als potentielle Begabungen zu verstehen und positiv zu bewerten und dann auch einen dem eigenen Wesen entsprechenden Platz in der engeren und weiteren Gemeinschaft zu finden. Das ist jedoch kein leichter Weg. Dieser Weg führt durch Verunsicherung und Selbstzweifel und unter Umständen wie bei jeder Detektivarbeit über Irrwege. Hat aber einen großen Vorteil. Wenn Sie Ihre persönliche berufliche Vision entdeckt haben, die die Leidenschaft in Ihnen weckt, dann werden Sie eine enorme Steigerung Ihrer körperlichen und geistigen Dienst-Leistung erfahren. Jedenfalls dann wenn Sie diese Vision und Leidenschaft in hartes Training umsetzen und dadurch letztlich zu den gefragten Besten in dieser Kategorie bzw. in dem für Sie gemachten "Rennen" werden.
Ihr Begabungsprofil erforschen und einschätzen bzw. weiterentwickeln
Ihr altes Begabungsprofil (Können) ermitteln. Nicht nur das fachliche, sondern auch die für alle gleichen nachfolgenden Softskills.
- soziale Orientierung (individualisiert-sozial)
- Mitgestaltung (bewahrend-erneuernd), (anpassend-herausfordernd), (introvertiert-extrovertiert)
- Zielorientierung (flexibel-fokussiert),
- Stressverhalten (sensibel-extrovertiert)
Es kommt auch darauf an versteckte Talente zu finden, die das Schulsystem, Ihre bisherigen Arbeitgeber, Kollegen etc nicht entdeckt haben. Auch hier werden Sie Unbekanntes über Sie entdecken.
Ihre Fähigkeiten ausreichend in die neue Richtung weiterentwickeln . berufliches Lernen , privates Lernen.
Harmonie zwischen Berufung und Ihren neuen und alten Begabungen.
Kraft, Berufung, Begabung in Richtung Nachfrage erforschen, einschätzen, Match fördern
Die übliche Aufgabe der Bewerberberatung und Existenzgründerberatung beschränkt sich auf das oberflächliche Erforschen und schnelle Einschätzen des Match, d.h. Übereinstimmung zwischen Wünschen der Auftraggeber und Möglichkeiten der Arbeitssuchenden.
Abgesehen von den Robotern mit immer mehr menschlichen Fähigkeiten sind die Arbeitgeber bzw. das Land und Standort Deutschland bei in beide Richtung offenen Grenzen für Arbeitnehmer und Kapital auf hochkreative Arbeitnehmer angewiesen, die sich um die Optimierung der Produkte und Dienstleistungen kümmern. Andere Länder wie China fahren da günstigere Strategien, indem sie ihre Grenzen geschickt teilweise schließen.
Im vorhergehenden Schritt haben Sie Ihre Persönlichkeit nach Ihren Wünschen und dazu passenden Möglichkeiten weiterentwickelt. Sie haben Ihre Kreativität gefördert.
Wenn Sie für Kunden oder Arbeitgeber arbeiten wollen, dann müssen Sie Ihre Persönlichkeit auch nach deren Wünschen und Jobmöglichkeiten weiterentwickeln. Es geht darum, die Hindernisse auf dem Weg von Ihren Vorstellungen in Richtung der Vorstellungen der Auftraggeber zu beseitigen. Das muss nicht der "Mainstream"-Auftraggeber (meist Konzerne) sein, das kann auch der Auftraggeber (meist kleine Selbständige) sein, der eine Nische gefunden hat.
Wer selbständig alleine eine Dienstleistung anbietet, weiß dass er mit seinen Kunden gemeinsam darüber sprechen muss, was diese Neues wollen und was er davon anbieten kann. In Konzernen gibt es das Mitarbeiterentwicklungsgespräch, um die offenen Aufgaben auf Arbeitgeberseite mit den Wünschen und Fähigkeiten auf Arbeitnehmerseite abzugleichen.
Diese Sorte von Selbständigen und Arbeitnehmern hat die Chance, ihre Fähigkeiten den aktuellen Wünschen der Kunden nach optimierten Produkten und Dienstleistungen anzupassen bzw. die Kunden und Arbeitgeber kommen diesen schon wegen gegenseitiger Abhängigkeiten auch immer ein Stück entgegen.
Wie sieht das dagegen bei den Geringverdienern, Arbeitslosen und Schülern aus? Die Schüler lernen nach vorgeschriebenen Lernmethoden (z.B. Frontalunterricht) das, was ein paar Leute als Allgemeinbildung in bestimmter Reihenfolge im Lehrplan festgelegt haben. Arbeitslose durften früher mal das lernen, was Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt für sinnvoll hielten. Heute lernen sie wie viele Geringverdiener in monotonen Tätigkeiten nicht mal mehr das, sondern nichts mehr, was mit den Kundenwünschen zu tun hat.
Hier hilft auch eine bildhafte Vorstellung weiter. Da die zukünftigen Kollegen immer auch Gegner sind, sollten man sich die Gegner sehr gut aussuchen, denn gegen zu gute Gegner kann man wie im Tennis zwar einen Überraschungssieg landen, aber sobald die Profis sich auf den Neuen eingestellt haben, verliert der Neue das "Rennen".
Was ist zu tun?
Wir alle müssen es schaffen, dass die Geringverdiener, Arbeitslosen und Schüler die gleichen Möglichkeiten bekommen wie sie die oben beschriebenen selbständigen Dienstleister und die Arbeitnehmer bekommen. Also die Möglichkeit und Chance, ihre Fähigkeiten den aktuellen Wünschen der Kunden nach optimierten Produkten und Dienstleistungen anzupassen. Und dass die Kunden und Arbeitgeber bzw. der Staat diesen wegen der gegenseitigen gesellschaftlichen Abhängigkeiten auch ein Stück entgegenkommen, d.h. Weiterbildung bei Jobzusage anbieten.
Vermittlung
Der vorhergehende Schritt war eine Förderung des Match in Richtung Vorstellungen der Auftraggeber allgemein. Jetzt geht es um das Zusammenbringen von passenden Interessenten auf beiden Seiten.
Umso genauer man sich mit den Anforderungen beschäftigt, umso mehr wird man auch mit der Arbeitsmarktlage konfrontiert. Also dass viele gut ausgebildete Hochschulabsolventen sogar nach dem siebten Praktikum immer noch nicht übernommen werden. Oder dass auch die zweite Umschulung vergleichbar einer Lehre nicht zum normalen Job führt. Das Qualifikationsniveau der Bevölkerung hält nicht Schritt mit den Anforderungen der Arbeitsplätze. Mathematik, Deutsch, Fremdsprachen und Softwarekenntnis sind ja nur die Grundlagen. Im Job wichtig sind die Mischung aus Schlüsselqualifikationen und Fachkenntnissen. Schlüsselqualifikationen sind Teamfähigkeit, Problemlösevermögen, Verantwortungs-, Kommunikationsfähigkeit, Kreativität. Und werden in Freiarbeit und Projektarbeit gefördert. Gesuchte Fachkenntnisse sind individuelles kreatives Fachwissen in moderner Gentechnik, Mikrotechnik, Umwelttechnik u.a. Siehe dazu auch Gründe für Rauswurf, Teil 2. Bildungspolitische und wirtschaftspolitsche Gründe. Ein großer Teil der Unternehmen in Deutschland ist entsprechend nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, sondern im internationalen Vergleich nur mittelmäßig oder unterdurchschnittlich. Weitere Details zur Problemlage Deutschland.
Die Priorität liegt auf dem Sein, aber ganz ohne Schein sehen Sie gegen die Konkurrenz blaß aus, so wie das nicht polierte Auto gegenüber dem polierten. Mit zu viel Schein werden Sie und Ihr Arbeitgeber oder Auftraggeber auf die Dauer nicht glücklich. D.h.
begrenztes Training der Selbstvermarktung wie
Training von Verkauf der eigenen Produkte und Dienstleistungen an Auftraggeber bzw. Arbeitgeber in Verkaufsgesprächen bzw. Bewerbungsgesprächen. Anpassung der
Referenzen (Arbeitszeugnis, Arbeitsproben, Kontakte, Schulzeugnisse).
Jobsuche über Jobmaschinen, Personalvermittlungen, Kontakte. Soweit möglich auch Einblick in das "dark web", d.h. das nicht öffentlich einsehbare Internet mit seinen versteckten Stellenangeboten.
Ergänzt werden muss zu den reinen Informationen Sein, Schein, Stellensuche auch die Beeinflussung von Entscheidungsträgern über gute Kontakte. Im Optimalfall gibt es dann kein Bewerbungsgespräch mehr, sondern nur noch ein Übermitteln der Daten an die Personalabteilung. Ist in gehobenen Positionen üblich.
Begleitung
Betreuung in der Einlernphase des neuen Jobs. Inwieweit fügen Sie sich ein, inwieweit passen sich die Kollegen an?
Die höhere Harmonie - Können und Wollen - feiern
Wie alles individuell gestaltet zwischen Ihnen und Ihrer individuellen Gemeinschaft.
Anforderungen an Berater (Theoretiker) und Helfer (Praktiker)
In leicht und gewinnträchtig vermittelbaren Fällen sind Berater und Helfer die Personalvermittler in einer Person. In den anderen Fällen wie z.B. für mehrere Millionen Hartz-IV-Betroffene ist der Berater der Fallmanager der Arbeitsagentur und die Helfer mit viel Glück Experten, die das leisten können, was hier beschrieben wurde.
Eigeninitiative
In allen Phasen fördert Eigeninitiative den Erfolg der Bemühungen aller.
1. Sich informieren
Sie informieren sich - gezielt - neben der in der Betreuung angebotenen assistierten Eigenaktivität z.B. selbst bei Kontakten, Selbsthilfegruppen, Vereinen, Verbänden, Personalvermittlungen, der Arbeitsagentur. Die Website der Arbeitsagentur informiert über Berufe, Stellenangebote und Schulen. Es fehlt jedoch eine Firmenliste-Datenbank, damit Initiativbewerbungen möglich werden.
2. Sich einfügen
Sportärzten und Sporttherapeuten wissen, dass das Vertrauen zum Helfer ein wichtiger Faktor in der Leistungsrehabilitation ist.
Aus den interkulturell vorfindbaren Therapien ist bekannt, dass es für Leidende hilfreich ist, eine kraftgebenden Form des Sich-Einfügens, eine bestimmte passive Rolle zu akzeptieren. Z.B. Passivität im Ritual bei Segnungen und Salbungen. Man kann sich vorgegebenen Dynamiken überlassen und die Kräfte, die sich in ihnen ausbreiten, wirken lassen. Die inneren Turbulenzen (siehe Belastungsreaktionen) werden auf diese Weise aufgehoben und getragen.
Speziell für Menschen, die in die Falle Drogen gestolpert sind und sich selbst nicht mehr helfen können, ist es hilfreich zu wissen, dass der Glaube an Schicksal oder Bestimmung und ein Leben nach dem Tode die innere Stärke und psychische Gesundheit stärken. Also der Glaube an die Hilfe durch eine höhere Kraft, die eventuell das Unterbewußtsein an der Selbsthilfe arbeiten lässt. Selbst im Augenblick der Katastrophe verliert er nicht die Geduld.
Aber das Vertrauen bzw. diese passive Rolle fällt vielen Menschen, die an das Leben in großer Bevölkerungsdichte gewöhnt sind, eher schwer. Denn mangelndes Vertrauen zu Helfern ist ein gesellschaftlich bedingtes Problem. Das zeigt der folgende Exkurs
Exkurs Dorfgemeinschaft versus Staat
Die immer mehr arbeitsteilige Gesellschaft bzw. der Zerfall der Dorfgemeinschaft, in der mehrere Familien nicht nur im Fall außenpolitischer Unruhen, sondern auch bei Krankheit, Alter, Nachwuchs etc. direkt persönlich aufeinander angewiesen waren, führt einerseits zu Freiheit, andererseits aber auch zu Problemen.
Unsere instinktiv programmierte Psyche ist ausgerichtet auf diese Dorfgemeinschaft auf einer ausreichend großen Landfläche, nicht für hohe Bevölkerungsdichte (Überbevölkerung) und gefühlloses Nebeneinander, es wird noch ein paar Hunderttausend Jahre dauern bis sich das vielleicht geändert hat.
Hier passt das Busmodell. Wir können nur eine bestimmte Anzahl von Menschen in den Bus der Dorfgemeinschaft aufnehmen, vielleicht so viel wie in einen heutigen Bus passen. Also den Lebenspartner, die Verwandten und Bekannten. Ist der Bus voll, kann nur noch einer einsteigen, wenn ein anderer aussteigt. Mehrere Millionen Menschen in einer Großstadt passen nicht hinein, wir müssen ihnen den Zugang zu unserem Bus verweigern und auf die Busse anderer verweisen. Für uns, deren Bus voll ist, die Qual der Wahl, wen lassen wir hinein, wen nicht. Spätestens eine Hand voll Ablehnungen wäre aber für unsere von uns abgelehnten Vorfahren der Tod gewesen, denn mehr als eine Hand voll Dorfgemeinschaften waren zu Fuß und aufgrund der Härte der Natur auch nicht erreichbar gewesen. Deshalb ist das Bedürfnis nach Zugehörigkeit instinktiv so groß, es behütet uns vor dem Nichtüberleben durch Alleinesein.
Deshalb behandeln wir unbekannte Menschen in einer Großstadt gefühllos eher wie etwas Totes, Gefühlloses, z.B. Steine. Steine grüßt man nicht, man tritt sie und bearbeitet sie ohne Rücksicht. Und wir selbst werden auch so behandelt von den anderen Menschen. Die persönliche Unterstützung der Dorfgemeinschaft fehlt, die staatliche Unterstützung durch Fremde fühlt sich kalt und berechnend an. Wir fühlen uns deshalb einsam in einer menschenüberfüllten Gegend wie einer Großstadt. Der Lebenspartner und der Bekanntenkreis können die Dorfgemeinschaft nicht ersetzen, denn diese sind im Ernstfall eher hilflos der strukturellen Gewalt (z.B. Gesetze) ausgeliefert, die Gewalt durch die Gesellschaft und den Staat, die leider immer noch in der Hand der Machtelite ist.
Wir erkennen, dass uns weder die Familie richtig helfen kann noch die Gesellschaft bzw. der Staat. Wir finden keinen Halt mehr. Denn richtig Halt geben bzw. helfen kann in erster Linie die nicht durch Gesetze eines Staates gebundene Dorfgemeinschaft.
Wir kennen das seit unserer Jugend nicht anders. Selbst wenn wir die Chance hätten in solch einer Dorfgemeinschaft zu leben, die die auf ihrem Land geltenden Gesetze selbst in der Hand hat, müssten wir uns erst überwinden, uns dort einzuleben. Die Macht der Gewohnheit erschwert uns das Einleben. Wir haben uns schon so daran gewöhnt, dass wir lieber auf die Unterstützung, Hilfe und Akzeptanz der Familie oder des Staates verzichten, als diese anzunehmen. Und im Gegenzug uns mit dieser Dorfgemeinschaft zu identifizieren und Verantwortung für diese zu übernehmen. Das Einleben würde auch etwas zu Lasten der Privatspähre und individueller Entfaltung gehen.
Das Fehlen der richtigen Unterstützung der Dorfgemeinschaft einerseits und das Nichtakzeptieren der wenn auch nicht perfekten vorhandenen Unterstützung andererseits erschwert den Weg des Sich-Einfügens, das Vertrauen zum Helfer. Und erschwert damit die Leistungsrehabilitation.
Was können beide Seiten tun, um das Sich-Einfügen in den sozialen Kontext zu erleichtern?
Wenn ein Mensch sich aus seinem sozialen Kontext löst oder Rauswurf gelöst wird und dadurch auch in seinem Selbstverständnis verunsichert wird, können Stress und Konflikte entstehen. Der eine muss lernen Hilfe anzunehmen, d.h. zu lernen, dass Hilfe wirksam und gut sein kann und nicht immer nur ein übler Trick ist, der andere muss lernen selbst anderen zu helfen ohne sie dabei zu benachteiligen. Letztlich will jeder seinen passenden Platz in seiner individuellen Gemeinschaft finden.
3. Die Nachfrage nach sich selbst erhöhen
Es geht um die Nähe zum Kunden und dessen Wunsch zu optimierten Produkten und Dienstleistungen. Allgemein kann man seinen Marktwert erhöhen (Entwicklung des Bewerberprofils) durch
a) Kontakte zu Arbeitgebern und Kunden knüpfen bzw. Beeinflussung von Entscheidungsträgern
b) Praktika bei Arbeitgebern und Kunden machen inkl. Nachweis
c) Fortbildungen (nach Wunsch von Arbeitgebern und Kunden) besuchen inkl. Nachweis
Abschließende Bemerkungen zu allen Phasen
Auf ein gutes Gelingen.
Das Angebot im Überblick.
Zum Vergleich : Betreuung in anderen Lebensbereichen : Lebenspartner- Coaching
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